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    #16
    Zitat von Nils Dornblut Beitrag anzeigen
    Ich frage wie immer, woher Sie diese Info nehmen? Reine Spekulation in meinen Augen. Viele Firmen haben nicht einmal mehr deutsche Callcenter beispielsweise.
    Die Informationen entnehme ich dem Vergleich der Deutschen Hosting-Anbieter.

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      #17
      Zitat von Nils Dornblut Beitrag anzeigen
      Ich frage wie immer, woher Sie diese Info nehmen?
      Man muss doch nur mal bei den grossen Marktbegleitern schauen.....die machen sogar Werbung mit Hosting in Deutschland, eine Sache die man von DF gelernt hat
      Genau wie deren Support: Das PVI-Thema haben andere entsprechend adaptiert. Und ich hatte noch kein ausländisches Callcenter an der Strippe wenn ich dort angerufen habe (bzw jemanden mit entsprechenden Akzent).

      DF hat es der Konkurrenz vorgemacht und diese hat es, im Gegensatz zu DF, sogar noch weiterentwickelt....

      Das ist aber nicht Thema dieses Threads, von daher sollten wir diese Diskussion hier nicht weiter fortführen.
      Zuletzt geändert von wecotec; 08.01.2020, 16:40.
      Markus
      ---
      https://www.facebook.com/markus.weber.180410

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        #18
        Zitat von Enigma Beitrag anzeigen

        Ich habe den US Cloud Act anders verstanden. Auf https://online.ruw.de/suche/riw/De-U...4029399f2284fc ist zu lesen:
        Danke für den Artikel.

        Ich denke der Passus ist hier wirklich der der die Problematik vollständig darstellt:

        US-Unternehmen mit Sitz in Europa befinden sich daher in einer nahezu ausweglosen Situation. Zum einen unterliegen sie der gesetzlichen Verpflichtung nach dem US-Cloud-Act, sodass sie sich bei einer erfolgreichen nationalen Ausschreibung mit Sicherheitsrelevanz vertragsbrüchig machen würden. Zum anderen unterliegen diese Firmen auch den europäischen Datenschutzbestimmungen. Eine unmittelbare Übermittlung von personenbezogenen Daten ist nach Art. 48 DSGVO nur unter der Voraussetzung des Vorliegens eines Rechtshilfeabkommens zwischen den USA und dem jeweiligen Land zulässig. Ein Verstoß löst nach Art. 83 DSGVO ein Bußgeld in Höhe von bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu 4 Prozent des gesamten weltweiten Vorjahresumsatzes (je nachdem, was höher ist) aus. Eine Gesetzeskollision scheint wohl unumgänglich.
        Wie dann etwas später steht:

        Letztendlich werden jedoch nur die Praxis und die Rechtsprechung zeigen, ob es adäquate Lösungen für die aufgeworfenen Probleme gibt.
        Persönlich den ich, es ist eher eine philosophische Diskussion. Wenn es aus irgendwelchen Gründen Nachfragen aus den USA gibt, wird man an deutsche Behörden herantreten und um Unterstützung bitten. Das wiederum wäre dann wieder ein normaler Vorgang, wie von mir beschrieben und träfe auch auf alle anderen Unternehmen zu, die keine Konzernmutter in den USA haben. Klar ist, dass wir hier das nicht in alle rechtlichen Details durchdringen werden und man das natürlich in den Raum stellen kann, dass das jetzt aufgrund unserer Konzernmutter ein Nachteil ist. Ich persönlich denke, dass es darauf ankommt, dass die prüfenden Kollegen jeweils detailliert schauen, ob Anfragen rechtmäßig sind. Und diesbezüglich ist mir keine Diskussion hier bekannt, wo es darauf bezogen mal Beschwerden gab, das wir hier unsere Pflicht nicht erfüllen.

        Zitat von Enigma Beitrag anzeigen
        DF ist doch eine Tochtergesellschaft von GoDaddy? Oder handelt es sich um ein anderes juristisches Konstrukt?
        Soweit mir bekannt sind wir eine Tochtergesellschaft. Das geht denke ich kaum anders.

        Viele Grüße

        Nils

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          #19
          Zitat von Nils Dornblut Beitrag anzeigen
          Ich denke der Passus ist hier wirklich der der die Problematik vollständig darstellt:
          Dass das für betroffene Firmen eine extreme Zwickmühle ist, ist klar - darum ging es mir ja. Wie das dann tatsächlich bei GoDaddy/DF gehandhabt wird, kann nur DF beurteilen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass GoDaddy, wenn es als US-Unternehmen von den dortigen Behörden in die Mangel genommen wird (z. B. weil DF eine Anfrage auf dem direkten Wege abgelehnt hat), mit diesen entsprechend kooperiert. Und dass DF nicht mehr viel selbst bestimmen kann, wurde ja bereits offiziell bestätigt.

          Es geht dabei nicht so sehr darum, was üblich oder bereits geschehen ist. Als Unternehmer muss man auch den worst case berücksichtigen.

          Gruß
          Jan
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            #20
            BTW: Von mir aus kannst Du die Postings zu diesem Thema in einen eigenen Thread verschieben. Der Thread-Ersteller hat es bereits zur Kenntnmis genommen, und wenn Ihr nicht wollt, dass das jeder, der eine ähnliche Frage hat, liest, habe ich damit kein Problem.

            Gruß
            Jan
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              #21
              Zitat von Enigma Beitrag anzeigen
              Dass das für betroffene Firmen eine extreme Zwickmühle ist, ist klar - darum ging es mir ja. Wie das dann tatsächlich bei GoDaddy/DF gehandhabt wird, kann nur DF beurteilen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass GoDaddy, wenn es als US-Unternehmen von den dortigen Behörden in die Mangel genommen wird (z. B. weil DF eine Anfrage auf dem direkten Wege abgelehnt hat), mit diesen entsprechend kooperiert.
              Also ich gehe davon aus, dass man sich an deutsche Behörden in solchen Fällen wendet und um Hilfe bitten und nicht riskiert 4 Prozent des gesamten weltweiten Vorjahresumsatzes zahlen zu müssen. Und wie gesagt dann keinerlei Unterschied zu anderen auch rein deutschen Firmen. Aber das möge jeder selbst beurteilen/abwägen. Ich persönlich denke, große und gerade börsennotierte Unternehmen haben im Entdeckungsfall da viel mehr zu verlieren als manch andere kleinere.

              Es geht dabei nicht so sehr darum, was üblich oder bereits geschehen ist. Als Unternehmer muss man auch den worst case berücksichtigen.
              Der ist aber je nach Phantasie beliebig definierbar gerade in dem Bereich.

              Viele Grüße

              Nils
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                #22
                Zitat von Enigma Beitrag anzeigen
                BTW: Von mir aus kannst Du die Postings zu diesem Thema in einen eigenen Thread verschieben. Der Thread-Ersteller hat es bereits zur Kenntnmis genommen, und wenn Ihr nicht wollt, dass das jeder, der eine ähnliche Frage hat, liest, habe ich damit kein Problem.
                In der Gesamtdarstellung können wir da denke ich schon mit leben.

                Viele Grüße

                Nils

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                  #23
                  Zitat von Nils Dornblut Beitrag anzeigen
                  Also ich gehe davon aus, dass man sich an deutsche Behörden in solchen Fällen wendet und um Hilfe bitten und nicht riskiert 4 Prozent des gesamten weltweiten Vorjahresumsatzes zahlen zu müssen. Und wie gesagt dann keinerlei Unterschied zu anderen auch rein deutschen Firmen. Aber das möge jeder selbst beurteilen/abwägen. Ich persönlich denke, große und gerade börsennotierte Unternehmen haben im Entdeckungsfall da viel mehr zu verlieren als manch andere kleinere.
                  Das klingt einleuchtend. Allerdings habe ich gerade keine Zeit zu recherchieren, welche Druckmittel die US-Behörden im Zweifelsfall hätten.

                  Zitat von Nils Dornblut Beitrag anzeigen
                  Der ist aber je nach Phantasie beliebig definierbar gerade in dem Bereich.
                  Wie ein großer Mann mal sagte: "Juristisch etwas zu garantieren ist nicht möglich."

                  Gruß
                  Jan
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