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  • Enigma
    antwortet
    Zitat von Nils Dornblut Beitrag anzeigen
    Also ich gehe davon aus, dass man sich an deutsche Behörden in solchen Fällen wendet und um Hilfe bitten und nicht riskiert 4 Prozent des gesamten weltweiten Vorjahresumsatzes zahlen zu müssen. Und wie gesagt dann keinerlei Unterschied zu anderen auch rein deutschen Firmen. Aber das möge jeder selbst beurteilen/abwägen. Ich persönlich denke, große und gerade börsennotierte Unternehmen haben im Entdeckungsfall da viel mehr zu verlieren als manch andere kleinere.
    Das klingt einleuchtend. Allerdings habe ich gerade keine Zeit zu recherchieren, welche Druckmittel die US-Behörden im Zweifelsfall hätten.

    Zitat von Nils Dornblut Beitrag anzeigen
    Der ist aber je nach Phantasie beliebig definierbar gerade in dem Bereich.
    Wie ein großer Mann mal sagte: "Juristisch etwas zu garantieren ist nicht möglich."

    Gruß
    Jan

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  • Nils Dornblut
    antwortet
    Zitat von Enigma Beitrag anzeigen
    BTW: Von mir aus kannst Du die Postings zu diesem Thema in einen eigenen Thread verschieben. Der Thread-Ersteller hat es bereits zur Kenntnmis genommen, und wenn Ihr nicht wollt, dass das jeder, der eine ähnliche Frage hat, liest, habe ich damit kein Problem.
    In der Gesamtdarstellung können wir da denke ich schon mit leben.

    Viele Grüße

    Nils

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  • Nils Dornblut
    antwortet
    Zitat von Enigma Beitrag anzeigen
    Dass das für betroffene Firmen eine extreme Zwickmühle ist, ist klar - darum ging es mir ja. Wie das dann tatsächlich bei GoDaddy/DF gehandhabt wird, kann nur DF beurteilen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass GoDaddy, wenn es als US-Unternehmen von den dortigen Behörden in die Mangel genommen wird (z. B. weil DF eine Anfrage auf dem direkten Wege abgelehnt hat), mit diesen entsprechend kooperiert.
    Also ich gehe davon aus, dass man sich an deutsche Behörden in solchen Fällen wendet und um Hilfe bitten und nicht riskiert 4 Prozent des gesamten weltweiten Vorjahresumsatzes zahlen zu müssen. Und wie gesagt dann keinerlei Unterschied zu anderen auch rein deutschen Firmen. Aber das möge jeder selbst beurteilen/abwägen. Ich persönlich denke, große und gerade börsennotierte Unternehmen haben im Entdeckungsfall da viel mehr zu verlieren als manch andere kleinere.

    Es geht dabei nicht so sehr darum, was üblich oder bereits geschehen ist. Als Unternehmer muss man auch den worst case berücksichtigen.
    Der ist aber je nach Phantasie beliebig definierbar gerade in dem Bereich.

    Viele Grüße

    Nils

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  • Enigma
    antwortet
    BTW: Von mir aus kannst Du die Postings zu diesem Thema in einen eigenen Thread verschieben. Der Thread-Ersteller hat es bereits zur Kenntnmis genommen, und wenn Ihr nicht wollt, dass das jeder, der eine ähnliche Frage hat, liest, habe ich damit kein Problem.

    Gruß
    Jan

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  • Enigma
    antwortet
    Zitat von Nils Dornblut Beitrag anzeigen
    Ich denke der Passus ist hier wirklich der der die Problematik vollständig darstellt:
    Dass das für betroffene Firmen eine extreme Zwickmühle ist, ist klar - darum ging es mir ja. Wie das dann tatsächlich bei GoDaddy/DF gehandhabt wird, kann nur DF beurteilen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass GoDaddy, wenn es als US-Unternehmen von den dortigen Behörden in die Mangel genommen wird (z. B. weil DF eine Anfrage auf dem direkten Wege abgelehnt hat), mit diesen entsprechend kooperiert. Und dass DF nicht mehr viel selbst bestimmen kann, wurde ja bereits offiziell bestätigt.

    Es geht dabei nicht so sehr darum, was üblich oder bereits geschehen ist. Als Unternehmer muss man auch den worst case berücksichtigen.

    Gruß
    Jan

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  • Nils Dornblut
    antwortet
    Zitat von Enigma Beitrag anzeigen

    Ich habe den US Cloud Act anders verstanden. Auf https://online.ruw.de/suche/riw/De-U...4029399f2284fc ist zu lesen:
    Danke für den Artikel.

    Ich denke der Passus ist hier wirklich der der die Problematik vollständig darstellt:

    US-Unternehmen mit Sitz in Europa befinden sich daher in einer nahezu ausweglosen Situation. Zum einen unterliegen sie der gesetzlichen Verpflichtung nach dem US-Cloud-Act, sodass sie sich bei einer erfolgreichen nationalen Ausschreibung mit Sicherheitsrelevanz vertragsbrüchig machen würden. Zum anderen unterliegen diese Firmen auch den europäischen Datenschutzbestimmungen. Eine unmittelbare Übermittlung von personenbezogenen Daten ist nach Art. 48 DSGVO nur unter der Voraussetzung des Vorliegens eines Rechtshilfeabkommens zwischen den USA und dem jeweiligen Land zulässig. Ein Verstoß löst nach Art. 83 DSGVO ein Bußgeld in Höhe von bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu 4 Prozent des gesamten weltweiten Vorjahresumsatzes (je nachdem, was höher ist) aus. Eine Gesetzeskollision scheint wohl unumgänglich.
    Wie dann etwas später steht:

    Letztendlich werden jedoch nur die Praxis und die Rechtsprechung zeigen, ob es adäquate Lösungen für die aufgeworfenen Probleme gibt.
    Persönlich den ich, es ist eher eine philosophische Diskussion. Wenn es aus irgendwelchen Gründen Nachfragen aus den USA gibt, wird man an deutsche Behörden herantreten und um Unterstützung bitten. Das wiederum wäre dann wieder ein normaler Vorgang, wie von mir beschrieben und träfe auch auf alle anderen Unternehmen zu, die keine Konzernmutter in den USA haben. Klar ist, dass wir hier das nicht in alle rechtlichen Details durchdringen werden und man das natürlich in den Raum stellen kann, dass das jetzt aufgrund unserer Konzernmutter ein Nachteil ist. Ich persönlich denke, dass es darauf ankommt, dass die prüfenden Kollegen jeweils detailliert schauen, ob Anfragen rechtmäßig sind. Und diesbezüglich ist mir keine Diskussion hier bekannt, wo es darauf bezogen mal Beschwerden gab, das wir hier unsere Pflicht nicht erfüllen.

    Zitat von Enigma Beitrag anzeigen
    DF ist doch eine Tochtergesellschaft von GoDaddy? Oder handelt es sich um ein anderes juristisches Konstrukt?
    Soweit mir bekannt sind wir eine Tochtergesellschaft. Das geht denke ich kaum anders.

    Viele Grüße

    Nils

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  • wecotec
    antwortet
    Zitat von Nils Dornblut Beitrag anzeigen
    Ich frage wie immer, woher Sie diese Info nehmen?
    Man muss doch nur mal bei den grossen Marktbegleitern schauen.....die machen sogar Werbung mit Hosting in Deutschland, eine Sache die man von DF gelernt hat
    Genau wie deren Support: Das PVI-Thema haben andere entsprechend adaptiert. Und ich hatte noch kein ausländisches Callcenter an der Strippe wenn ich dort angerufen habe (bzw jemanden mit entsprechenden Akzent).

    DF hat es der Konkurrenz vorgemacht und diese hat es, im Gegensatz zu DF, sogar noch weiterentwickelt....

    Das ist aber nicht Thema dieses Threads, von daher sollten wir diese Diskussion hier nicht weiter fortführen.
    Zuletzt geändert von wecotec; 08.01.2020, 16:40.

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  • Rainer.D
    antwortet
    Zitat von Nils Dornblut Beitrag anzeigen
    Ich frage wie immer, woher Sie diese Info nehmen? Reine Spekulation in meinen Augen. Viele Firmen haben nicht einmal mehr deutsche Callcenter beispielsweise.
    Die Informationen entnehme ich dem Vergleich der Deutschen Hosting-Anbieter.

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  • Enigma
    antwortet
    Zitat von Nils Dornblut Beitrag anzeigen
    Aber die DomainFactory ist eine deutsche GmbH und unterliegt deutschen Recht. Anfragen vom Strafverfolgungsbehörden gehen an uns und wir müssen diese bewerten und beantworten. Darüber kann sich auch kein Eigentümer hinwegsetzen. Klar, es werden auch beispielsweise Zahlen an die Mutter gemeldet, das setzt sich aber nicht über geltendes deutsches Recht hinweg!
    Ich habe den US Cloud Act anders verstanden. Auf https://online.ruw.de/suche/riw/De-U...4029399f2284fc ist zu lesen:

    Der Cloud-Act – Clarifying Lawful Overseas Use of Data – gestattet amerikanischen Behörden, ohne Rücksicht auf internationale Rechtshilfeabkommen und unabhängig vom europäischen Datenschutzrecht den unbeschränkten Zugriff auf – auch personenbezogene – Daten, die sich in der Obhut von US-Unternehmen oder deren ausländischen Tochtergesellschaften befinden. Betreffende Unternehmen unterliegen folglich der gesetzlichen Pflicht, Datenübermittlungsverlangen nachzukommen. Neu ist dabei, dass diese Zugriffsrechte auch dann gelten, wenn sich die Daten auf Servern außerhalb der US-Grenzen, z. B. in Irland befinden.
    DF ist doch eine Tochtergesellschaft von GoDaddy? Oder handelt es sich um ein anderes juristisches Konstrukt?

    Gruß
    Jan

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  • Enigma
    antwortet
    Zitat von Nils Dornblut Beitrag anzeigen
    aber Du merkst sicher selbst, dass es hier weniger um die Sachlichkeit als mehr um Stimmungsmache geht. Das kann man vielen Formulierungen sicher klar entnehmen und das halte ich für wenig fair und sachlich.
    Ich habe nicht das geringste Interesse, Stimmung gegen DF zu machen. Dafür spielt DF in meinem beruflichen oder privaten Leben inzwischen eine zu kleine Rolle.

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  • Nils Dornblut
    antwortet
    Zitat von Rainer.D Beitrag anzeigen
    Wobei die Deutschen Hostinganbieter mit deutlicher Mehrheit auch in Deutschland hosten und Administrieren, insofern ist das Problem einfach lösbar.
    Ich frage wie immer, woher Sie diese Info nehmen? Reine Spekulation in meinen Augen. Viele Firmen haben nicht einmal mehr deutsche Callcenter beispielsweise.

    Mit freundlichen Grüßen

    Nils Dornblut

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  • Nils Dornblut
    antwortet
    Zitat von Enigma Beitrag anzeigen
    Ich kann nicht genau sagen, inwieweit sich das juristisch auswirkt, aber ich könnte mir vorstellen, dass GoDaddy, das ja der US-Jurisdiktion unterliegt, im Zweifelsfall auch Daten, die bei den deutschen Tochterunternehmen liegen, an die US-Behörden ausliefert, wenn diese angefordert werden. Und aus vielen Diskussionen weiß ich auch, dass die Wahrscheinlichkeit, dass DF Dir etwas anderes garantiert, extrem gering ist.
    Juristisch etwas zu garantieren ist nicht möglich. Aber die DomainFactory ist eine deutsche GmbH und unterliegt deutschen Recht. Anfragen vom Strafverfolgungsbehörden gehen an uns und wir müssen diese bewerten und beantworten. Darüber kann sich auch kein Eigentümer hinwegsetzen. Klar, es werden auch beispielsweise Zahlen an die Mutter gemeldet, das setzt sich aber nicht über geltendes deutsches Recht hinweg!

    Ich möchte DF kein Geschäft vermiesen, aber Du solltest diese Überlegungen zumindest in Deine Entscheidungsfindung mit einbeziehen.
    Gerne, dann aber bitte auch mit unseren Anmerkungen.

    Viele Grüße

    Nils

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  • Nils Dornblut
    antwortet
    Zitat von Enigma Beitrag anzeigen
    Es wurde explizit nach juristischen Punkten gefragt. Dann sollte der Fragesteller auch entsprechend informiert werden. Konstruiert habe ich da sicherlich nichts.
    Darüber habe ich denke ich auch informiert in meinem Posting. Die Frage war allgemein gestellt bezüglich eines Standorts in Deutschland oder anderswo. Wie gesagt, klar, man kann da vieles jetzt zusätzlich reininterpretieren, aber Du merkst sicher selbst, dass es hier weniger um die Sachlichkeit als mehr um Stimmungsmache geht. Das kann man vielen Formulierungen sicher klar entnehmen und das halte ich für wenig fair und sachlich.

    Viele Grüße

    Nils

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  • Nils Dornblut
    antwortet
    Zitat von fpielage Beitrag anzeigen
    So streng ist die DSGVO nicht. Wenn Du Deinem Kunden erklären kannst, dass er für ein Hosting in Deutschland extra bezahlt oder (alternativ) der Server auch französischem Recht unterliegt und es ihm nichts ausmacht, dass die Administration der Server von Freiberuflern in der Ukraine durchgeführt wird, dann bist Du bei df gut aufgehoben.
    Die DSGVO regelt für die EU gleich. Dadurch ist es einheitlich geregelt per Definition. Klar, es ist in nationales Recht umgesetzt und auf die Maschine bezogen dann im Falle des Rechenzentrums französischem Recht. Die ganzen Jahre wie das aber nun schon ist, ist das nach meinem Kenntnisstand und es gab hier nie eine Diskussion im Forum die das von tatsächlichen Vorkommnissen oder Fakten anders gesehen hat, nie ein Problem gewesen. Anfragen von Strafverfolgungsbehörden gehen an uns in Deutschland und wir haben da jeweils dann zu prüfen, ob diese gerechtfertigt sind oder nicht.

    Die DomainFactory und GoDaddy beschäftigen, wie jede größere Firma, auch Freiberufler. Über die genauen Vertragsverhältnisse machen wir keine Angaben und haben das auch seit Anbeginn nie gemacht. Natürlich sehen wir das als Teil von Godaddy naturgemäß globaler. Sie können aber sicher sein, dass wir alle Vorschriften diesbezüglich einhalten und ein hohen Anspruch an den Datenschutz haben. Egal welche Nationalität an welchem Standort für uns arbeitet, es ist jeder den gleichen Vorschriften und Vorgaben verpflichtet und hat diese einzuhalten.

    Mit freundlichen Grüßen

    Nils Dornblut

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  • Enigma
    antwortet
    Es wurde explizit nach juristischen Punkten gefragt. Dann sollte der Fragesteller auch entsprechend informiert werden. Konstruiert habe ich da sicherlich nichts.

    Gruß
    Jan

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